DAS LEBEN IST EIN EWIGER ABSCHIED. WER ABER VON SEINEN ERINNERUNGEN GENIESSEN KANN, LEBT ZWEIMAL.
Marcus Valerius Martial

Theater Haldenstein

Erinnerungen

So vielseitig die kleine Truppe, so verschieden die Projekte. Etliche Freilichtspiele aber auch Inszenierungen in der Kirche, im Stall, in einer Hütten, auf dem Dorfplatz, im Schlossgraten, auf der Dorfbühne bieten uns ganz viel Stoff an Erinnerungen.
  • EINMALIG bleiben Bühnenklassiker wie Jon Knittels Viamala in Erinnerung.

  • EINZIGARTIG klopft unser Herz bei der Erinnerung an die roten Schuhe von Dorothy auf ihrem Weg zum Zauberer von Oz.

  • EHRFURCHTSVOLL greifen wir zum Erinnerungsbuch von Anna Göldi, dem Freilichttheater.

  • EINFÜHLSAM tauchen wir ab in der Geschichte rund um den Haldensteiner Dorfbrand von 1825 und erinnern uns an das Brandmal.

  • EINLULLEND heiter, erinneren sich die Herzen an unsere verkaufte Grossmutter.

  • EIGENHÄNDIG und in grosser Dankbarkeit, schliessen wir die Türen zur Baita der Hütte.

  • EISKALT fliesst es uns den Rücken runter, bei der Erinnerung an die Leiche der schrulligen Putzfrau Lilly.

  • ENTPANNT polieren wir die gewonnenen Pokäle unseres Meister Boxers.

  • ERFAHREN haben wir bis heute unvergessliche Momente in unserem Theaterschaffen und blicken immer wieder gerne darauf zurück.

  • ENTSORGEN schafft Platz für Neues. Daher bieten wir hier nochmals ein Fensterlein zu den letzten fünf Produktionen.

  • BAITA - DIE HÜTTE
  • Januarnächte
  • Brandmal
  • Tatsächlich
  • Anna Göldi das Freilichttheater

BAITA - DIE HÜTTE

Akteure: Anita Mark, Mauro Giovanoli, Robert Giger, Manuela Livers, Lea Giovanoli, Monika Curschellas, Reto Giovanoli, Hansulrich Fausch, Joos Risch & Flurina Flepp Autorin & Regie: Annina Giovanoli Komponist: Edi Nüscheler Klarinette: Markus Sievi Gitarre: Flurina Flepp Bau: Mauro Giovanoli Technick: Orlando Vasella Produktionsleitung: Anita Mark.

Herzenssache der Autorin: 1956 Treue und fleissige Arbeiterinnen und Arbeiter aus Italien bevölkern die Schweiz. „Der Tschingg“ war in der Schweiz eine abwertende Dialektbezeichnung für Italiener. Das Wort ist abgeleitet von der italienischen Zahl fünf (cinque), insbesondere von dem im norditalienischen Spiel Morra vorkommenden Ausruf «cinque a la morra», aus dem die Schweizer dann Tschinggalamora und Tschingg machten. Wenn das Wort Tschingg von Italienern, insbesondere Secondos, als Selbstbezeichnung oder als Bezeichnung eines guten Freundes verwendet wird, hat es keine abwertende Bedeutung. Im Gegenteil, man verbindet es im positiven Sinn mit seiner eigenen Geschichte. So erlaubte ich mir, das Wort Tschingg mehrmals auch in BAITA die Hütte zu verwenden. In der Dramatik des Geschehens als abwertendes Schimpfwort genannt, von mir als Autorin jedoch als wahrer Zeitwert und in keiner Art und Weise abwertend gedacht. (Annina Giovanoli))

Januarnächte

Januarnächte als die Winterabende noch lange waren, als wir noch eng und zusammengerückt bei Kerzenschein in der warmen Küche sassen, in die Funken des offenen Feuers schauten, da wurde erzählt. Von Dialen und Gnomen, von Erdvölkern, von Himmelswesen und anderen Lichtern der Berge.

Die Weiber aus Rätien, die als Weissnäherinnen, als Mägde, als Hebammen, als Sennerinnen von Hof zu Hof gingen, trugen ihr Erzähltes weit über die Talschaften hinaus in unsere Alpen. Uraltes Erzählergut. Märchen von heldenhaften Männern und ihren Taten. Von starken Weibern erzählt.

Brandmal

5. Dezember 1825. War es ein unachtsamer Funke, der das kleine Dorf Haldenstein bis auf wenige Häuser abbrennen lies? Innerhalb einer Stunde verloren an die vierhundert Menschen und Tiere am Fusse des Calandas ihr Obdach. „Us allna Türa und Fenschter isch s Füür ussa ko. Und Rauch, überall Rauch. Nu d `Kircha, dia isch verschont blieba!“ Die Haldensteiner Theaterautorin Annina Giovanoli ging auf Spurensuche, stiess auf ungeklärte Fragen und Schriften voller Wut und Anschuldigungen. Daraus entstanden ist eine Geschichte, die in der schlichten reformierten Kirche von Haldenstein ihren Platz gefunden hat.

Tatsächlich

Ein szenischer Abend voller Jagdgeschichten in der Haldensteiner BAITA am 29. / 30. / 31. August und 11. / 13. / 15. September 2018 um 20.00 Uhr. TATSÄCHLICH ist ein Hüttenabend bei Speis & Trank im alten Schützenhaus von Haldenstein.

Anna Göldi das Freilichttheater

Der Aufführungsort

Die Geschichte des Schlosses von Haldenstein hat ihren Ursprung in der Burg Haldenstein oberhalb des Dorfes. Die Herrschaft Haldenstein, zu der die benachbarte Burg Lichtenstein gehörte, war seit 1300 ein selbständiges, dem Bischof von Chur lehensuntertäniges und von den drei Bünden unabhängiges Territorium, das bis 1803 bestand.

Zur Geschichte

Die schöne und eigenwillige Anna Göldi verdingte sich ihr ganzes Leben lang als Magd. Ihre letzte Dienststelle trat sie in Glarus bei der Arztfamilie Tschudi an. Dr. Tschudi, Regierungsrat und Fünferrichter, hat Gefallen an der Magd. Als das Töchterlein der Arztfamilie anfängt, Nadeln zu spucken, wird Anna der Hexerei beschuldigt.

Zum Stück

Annina Giovanoli schrieb ihre Fassung anhand von Recherchen und Vorlagen aus den Werken von Kasper Freuler, Eveline Hasler, Walter Wefel und Walter Hauser, sowie anhand verschiedener Zeitungsartikeln und Publikationen. Ebenso besuchte sie die Schauplätze in Mollis und Glarus und verbrachte viel Zeit im Anna Göldi Museum. www.annagoeldimuseum.ch Nichts

Theater Haldenstein
Anita Mark
Alt Strass 9
7203 Trimmis

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